| Von Zeit zu Zeit berichten Zeitungen darüber, daß
ein 200 Millionen Jahre altes Moskito-Fossil gefunden worden ist
oder das Fossil einer 30 Millionen Jahre alten Eidechse. Beim Lesen
solcher Berichte kann man sich vorstellen, es sei etwas Besonderes
an diesen Fossilien und so etwas käme sehr selten vor. Doch diese
Vorstellung ist falsch.
Die Erde ist voller Millionen Jahre alter Fossilien heutiger
Lebewesen. Ein sehr großer Teil davon ist ausgegraben worden, und
überall dort, wo Paläontologen graben und forschen, finden sie fossilierte
Exemplare heutiger Lebewesen mit all ihren fehlerlosen Merkmalen.
In den Museen der Welt befinden sich Millionen Jahre alte Spinnen,
Ameisen, Fliegen, Skorpione, Krabben, Frösche und viele andere Kreaturen,
ausgestorbene und noch heute lebende. Sogar Tausende, ja Hunderttausende
mit all ihren Details erhaltene in Bernstein eingeschlossene Exemplare
finden sich in den Museen. Doch deren Zahl wird selten erwähnt in
Büchern und Zeitungen, und wissenschaftliche Journale, Foren und
Diskussionen befassen sich nicht mit ihnen.
Warum?

Ein 40 Millionen Jahre altes Eidechsen-Fossil in Bernstein.
Sein Kopf, die Vorderbeinknochen, und stellenweise das Gewebe
sind erhalten. Alle Merkmale dieser in Bernstein eingeschlossenen
Eidechse sind mit denen heutiger Eidechsen identisch. |
Der Grund ist, daß jedes entdeckte lebende Fossil ein
weiterer Beweis ist, der die Evolution widerlegt. Jedes einzelne
Beispiel einer solchen lebenden Art genügt, die Theorie zu Fall
zu bringen, der die Darwinisten ihr berufliches Leben gewidmet haben.
Aus diesem Grund versuchen die Evolutionisten, eine große Zahl dieser
Fossilien verborgen zu halten.
Die kambrischen Lebensformen, die seit 70 Jahren in
dem berühmten Smithsonian Institut verborgen gehalten werden - Fossilien
der ältesten komplexen Lebensformen in der Geschichte des Planeten
- sind ein signifikantes Beispiel dafür. Charles Doolittle Walcott,
Paläontologe und Sekretär (1907-1927) des Smithsonian Instituts,
forschte in der fossilreichen Burgess-Schiefer Region in den Rocky
Mountains in Kanada. Am 31. August 1909 grub Walcott eine der größten
Sensationen in der Geschichte der Paläontologie aus, die ersten
Fossilien von Kreaturen, die 530 Millionen Jahre alt waren - die
also eine halbe Milliarde Jahre vor uns gelebt hatten.
Walcott sammelte die Fossilien ein, und als er die Stämme
betrachtete, zu denen sie gehörten, war er überrascht, weil die
Fossilschicht, die er gefunden hatte, so extrem alt war. In keiner
älteren Schicht waren signifikante Lebensformen gefunden worden.
Doch diese enthielt Fossilien fast aller bekannten Stämme sowie
viele weitere, die bis dahin unbekannt waren; dies zeigte, daß alle
Körperstrukturen des Tierreiches gleichzeitig erschienen waren,
in derselben geologischen Periode.
Dies war ein tödlicher Schlag für Darwins Theorie, denn
Darwin war der Auffassung gewesen, das Leben habe sich wie die Zweige
eines langsam wachsenden Baumes entwickelt. Entsprechend diesem
Stammbaum des Lebens, den sich Darwin vorstellte, hätte zuerst ein
einziger Stamm erscheinen müssen, dann verschiedene Arten und dann
in einem unvorstellbar langen Zeitraum verschiedene Stämme. Doch
Walcott sah den klaren Beweis, daß alle heute existierenden Stämme
- und noch mehr - alle plötzlich aufgetaucht waren, gleichzeitig,
vor etwa 530 Millionen Jahren. Diese Entdeckung machte Schluß mit
dieser Vorstellung des sich über lange Zeit entwickelnden Lebensstammbaums.
Gleich am Beginn der Geschichte des Lebens zeigten sich komplexe
Strukturen und immer komplexere Fossilienexemplare, die eine Gesamtzahl
von 50 unterschiedlichen Stämmen und zahllose Arten repräsentieren.

Der Fossilienbestand liefert die bedeutendsten Beweise, die
den Darwinismus widerlegen, doch er wird von Darwinisten generell
ignoriert. Fossilien aus dem Kambrium, die zu den ersten komplexen
Lebewesen der Erdgeschichte gehören, wurden absichtlich 70
Jahre lang verborgen gehalten. So wird auch mit "lebenden
Fossilien" verfahren, und auch jeder andere Beweis, der die
Evolution widerlegt, wird versteckt. Doch dies ist vergebens,
denn die Wissenschaft hat die Evolutionstheorie längst durch
perfekt erhaltene Fossilien ad absurdum geführt. |
Diese etwa 530 Millionen Jahre alten Fossilien widerlegten
vollständig das falsche Denken der graduellen Evolution. Doch man
zeigte sie der Weltöffentlichkeit erst, nachdem 70 Jahre vergangen
waren. Walcott hatte entschieden, die Fossilien zu verstecken, anstatt
sie seinen Wissenschaftlerkollegen zugänglich zu machen.
Als Sekretär des Smithsonian Instituts war Walcott ein
in der Wolle gefärbter Darwinist. Der Evolutionstheorie entsprechend
erwartete man in Felsschichten solch hohen Alters Fossilien mit
relativ einfachen Strukturen. Doch was deren Komplexität anging
unterschieden sich die von ihm entdeckten Fossilien nicht von heute
existierenden Kreaturen wie Krabben, Seesterne und Würmer. Der daran
für Darwinisten alarmierende Aspekt war, daß keine Fossilien, die
als Vorfahren dieser Kreaturen hätten herhalten können, mehr gefunden
werden würden, weder im Burgess-Schiefer noch in älteren Felsformationen.
Angesichts dieses Dilemmas war sich Walcott nur zu
bewußt, daß seine Fossilien zum Hauptstolperstein für die Evolutionstheorie
werden würden. Also machte er seinen Fund nicht bekannt, sondern
sandte ihn zusammen mit ein paar Photographien und Notizen an das
Institut. Dort wurden die Fossilien weggeschlossen und 70 Jahre
lang vergessen. Die Burgess-Schiefer Fossilien kamen erst 1985 wieder
ans Licht, als die Museumsarchive auf den neuesten Stand gebracht
wurden. Der israelische Wissenschaftler Gerald Schroeder kommentiert:
Wenn Walcott gewollt hätte, hätte
er reihenweise Doktoranden mit den Fossilien arbeiten lassen können.
Doch er entschloß sich, der Evolution keinen Ärger zu machen.
Heutzutage sind Fossilien des Kambriums in China, Afrika, auf
den Britischen Inseln, in Schweden und auf Grönland gefunden worden.
Die [kambrische] Explosion geschah weltweit. Doch bevor es nicht
opportun war, die außergewöhnlichen Umstände dieser Explosion
zu diskutieren, wurden die Daten einfach nicht veröffentlicht.41
Diese Fossilien sind eines der größten Probleme der
Evolutionisten, ist es doch nun sicher, daß ihre Theorie falsch
ist. Es gibt jedoch Beweise der Schöpfung, die die Evolutionisten
sich völlig außerstande sehen, zu erklären.
Die Anhänger der Evolution haben zahllose Betrügereien
begangen: So wurde einem menschlichen Schädel ein Affenkiefer hinzugefügt,
es wurden "Rekonstruktionen" erstellt - basierend auf einem Schweinezahn
- die das imaginäre Alltagsleben des Affenmenschen zeigen sollten,
und Saurierfossilien wurden Federn hinzugefügt. (Für detaillierte
Informationen siehe Harun Yahyas Der widerlegte Darwinismus
und Der Evolutionsschwindel, Okusan Verlag, 2001)
Die Anhänger der Theorie versuchen, diese durch Ideologie am Leben
zu erhalten, nicht mit wissenschaftlichen Beweisen. Sie zögerten
nicht, gefälschte Übergangsformen herzustellen um ihre Behauptungen
zu stützen, doch sie fühlten sich bemüßigt, Hunderte Millionen Jahre
alte Fossilien verborgen zu halten, die sonst dafür gesorgt hätten,
daß ihre Theorie im Mülleimer gelandet wäre. Langsam aber sicher
begann man, ihre Unlogik zu erkennen und da die Schichten der Erde
voller solcher Fossilien waren, stellte man manche davon aus, wenn
auch zögernd. Doch der Betrug dauert noch heute an und manche Fossilien
werden immer noch stillschweigend in den Museen unter Verschluß
gehalten. Würden alle diese der Öffentlichkeit vorenthaltenen Fossilien
zugänglich gemacht, so würde man die offensichtlichen Fakten erkennen.
Den meisten Wissenschaftlern jedoch fehlt der Mut, einen solchen
Schritt zu tun, der ein für alle Mal mit der Evolutionstheorie Schluß
machen würde.
Dieses Buch präsentiert eine kleine Auswahl lebender
Fossilien und ihrer Millionen Jahre alten Gegenstücke. Unser Ziel
ist es, zu zeigen, daß niemals ein Evolutionsprozess auf der Erde
stattgefunden hat, daß schon vor Millionen Jahren die Organismen
mit denselben makellosen Attributen ausgestattet waren, die sie
heute besitzen und aufzudecken, daß die Evolutionstheorie falsch
ist und nur durch Verbergen der Wahrheit und Irreführen der Menschen
am Leben erhalten wurde. Jede Theorie, die wissenschaftliche Beweise
vorenthält, die versucht, durch Betrug und Täuschung Autorität zu
erlangen, hat sich selbst offen widerlegt.
Evolutionisten wissen ganz genau, daß alle wissenschaftlichen
Beweise zeigen, daß ihr "Prozeß" nichts als ein Mythos ist. Lebende
Fossilien sind das Werk Gottes, des Schöpfers und Herrn aller Dinge,
der sie vor Millionen Jahren erschaffen hat und ihnen ihre perfekte
Form bis heute erhalten hat. Seit Darwins Zeiten fürchten sich seine
Anhänger vor dieser für alle sichtbaren Tatsache. Jetzt jedoch ist
diese offenbare Wahrheit öffentlich, und all ihre Anstrengungen,
sie zu verbergen, waren vergeblich. Der Aberglaube verschwand angesichts
der Fakten; und Gott, der Herr der Welten, hat einmal mehr in der
bestmöglichen Form Seine Größe und Macht gezeigt:
Und Wir erschufen den Himmel und die Erde und
was zwischen beiden ist gewiß nicht zu Scherz und Zeitvertreib.
Hätten Wir zum Zeitvertreib ein bloßes Spiel spielen wollen, hätten
Wir es gewiß in Uns Selbst gefunden; wenn Wir so etwas überhaupt
gewollt hätten. Aber nein! Wir schleudern die Wahrheit gegen die
Lüge, und sie zerschmettert sie, und siehe, da vergeht sie. Wehe
aber euch wegen dem, was ihr über (Ihn) aussagt. (Sure 21:16-18
- al-Anbiya)
41. Gerald Schroeder, "Evolution:
Rationality vs. Randomness", http://www.geraldschroeder.com/evolution.html
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